Bericht Jahreshauptversammlung in Bad Königshofen
 

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Jahreshauptversammlung 2014 - Bericht

Das HME (Hymer Mobil Eignerkreis e. V.) Treffen zur Jahreshauptversammlung vom 01.05. bis 05.05.2014 in Bad Königshofen i. Grabfeld


 

Am Donnerstag, den 01.05.2014 ist Anreise. Es haben sich 23 Wohnmobile, sprich 46 Personen angemeldet, das sind ca. 2/3 aller Mitglieder des HME.

 

Wir, das sind Norbert Schröter, 2. Vorsitzender des HME, und Helga, seine Ehefrau, das bin ich, haben dieses Event organisiert.

 

Wir reisen schon am Dienstag an, denn es ist wichtig als Organisatoren zeitig vor Ort zu sein und noch mal alles persönlich abzuklären. Die Wiese vor der Frankentherme in Bad Königshofen ist frisch gemäht, der Hausmeister kommt und schließt sofort den Strom an und der Platz und die Einfahrt zur Wiese wird mit Flatterband abgesperrt. Alles ist gut vorbereitet. Jetzt kann es losgehen.

 

Da das Wetter schön ist, hoffentlich bleibt es so, und die meisten Mitglieder Rentner sind, reisen schon etliche Wohnmobile am Mittwoch, den 30.04. an. Es ist, wie immer, ein herzliches Wiedersehen, denn die meisten hat man ein langes Jahr nicht gesehen. Jedes Mal, wenn das nächste Womo anreist, wird es überschwänglich begrüßt und eingewiesen. Herr Angermüller, der Kurdirektor von Bad Königshofen gefällt unsere Herzlichkeit und verleiht meinem Mann und mir eine rote und eine weiße Schirmmütze, damit man uns besser sieht und wir nicht überfahren werden. Das ganze Team in der Frankentherme ist um unser Wohl bemüht und sehr freundlich und es ist wirklich eine tolle Atmosphäre und eine vorbildliche Zusammenarbeit. Und so sitzen wir noch bis spät in die Nacht gemeinsam vor unseren Wohnmobilen.

 

 





Es gibt kein schlechtes Wetter! ...oder: Reisemobilisten sind erfinderisch.


 

Am 01.05. ist es kalt und windig und gegen Mittag fängt es an zu regnen. Das passt uns gar nicht. Warum gerade heute? Wie sollen wir jetzt gemeinsam Kuchen essen und abends grillen? Also zum Wettergott beten oder was man sonst so macht und hoffen, dass alles klappt. Unser Vorsitzender Peter Höhne mit seiner Frau Helga und ihren Eltern stellen ihre Wohnmobile so hin, dass beide Markisen herausgedreht werden können und in der Mitte etwas überlappen, sodass man darunter trocken sitzen kann.

 

Zur Begrüßung um 14.30 Uhr wird die Vereinsglocke geläutet, das Kuchenbuffet eröffnet und alle sitzen eng an eng auf Hockern und Stühlen unter den Markisen. Um 17.00 Uhr kommt Herr Angermüller, der Kurdirektor von Bad Königshofen, mit Sekt und Orangensaft, begrüßt alle herzlich und hält eine nette Rede und erzählt uns Wissenswertes über Bad Königshofen i. Grabfeld und die Entstehung des Namens. Anschließend holt Norbert seine Grills heraus und es wird kräftig gegrillt. Einige Frauen haben Salate und Kräuterbutter gemacht und es wird auf ein gutes Gelingen angestoßen. Es ist trotz schlechtem Wetter ein fröhlicher geselliger Abend.

 

 





Einer für Alle! Grillen in Mitten der Wagenburg


 

Am nächsten Morgen geht es nach einem kräftigen Frühstück ins Rathaus. Dort erwartet uns bereits der Bürgermeister Herr Helbling und begrüßt uns mit einem guten Frankenwein und der Stadtgeschichte von Bad Königshofen. Auch erfahren wir Einiges über die aktuellen Zahlen, wie z.B. gering Arbeitslosigkeit, Einwohnerzahl, Kinder und Schulen u.s.w. Um die kommende Stunde noch interessanter zu gestalten (und lustiger) ergänzt Wolfgang von Wolfgangs Weinstüble mit seiner Frau die Reden des Bürgermeisters mit musikalischen Einlagen. So gibt es reichlich zu Lachen. Wir vergessen auch nicht uns dankend in das Gästebuch der Stadt einzutragen. Gut gelaunt begeben wir uns auf die  1 ½ stündige Stadtführung, die sehr detailliert und interessant ist, da unser Stadtführer ein ehemaliger Lehrer (mit Trillerpfeife!) ist. Wir kommen uns manchmal vor wie in der Schule, aber wir erfahren sehr viel und haben viel Spaß.

 

 





Spass bei der Begrüßung (Bürgermeister, Stadtführerin und Norbert) im Hochzeitszimmer...





Um einen Eintrag und Aufkleber reicher: das "goldene Buch" im Rathaus.


 

Nach diesen vielen Informationen müssen wir uns erst einmal stärken um uns schließlich um 14 Uhr das Glockenspiel anzusehen und –hören und anschließend in der Schranne das Archäologische Museum und das Museum für Grenzgänger anzusehen.

Total geschafft kommen die Meisten zurück zum Stellplatz und wollen nur noch klönen, ausruhen oder sich in der Therme erholen. Da das Wetter wieder mitspielt, sitzen wir noch lange gemütlich draußen und tauschen uns über unsere Reisen aus.

 

 




der Weg zum Museum


 

Am nächsten Morgen fallen mein Mann und ich um 6 Uhr vor Schreck fast aus dem Bett. Unser Bäcker, der uns unsere Brötchen liefert, fängt seine Auslieferung heute bei uns an und hämmert kräftig an unser Wohnmobil. Wir sitzen vor Schreck senkrecht im Bett, fallen fast aus dem Bett und so öffnen wir verschlafen und im Schlafanzug die Türe und nehmen die bestellte Ware in Empfang. Nun ja, das sind die kleinen Freuden der Organisatoren. Als wir dies später den anderen erzählen, gibt es wenigsten wieder etwas zu lachen.

 

Später kommt Herr Miltenberger, ein netter älterer Herr aus dem Ort, zu uns und verkauft uns seinen Honig und schenkt jedem Walnüsse.




unübersehbar! Hier gibt es Brötchen.


 

Da heute Samstag, der 03.05.2014 ist, ist heute der große Tag. Heute ist Jahreshauptversammlung und auch in unserem Verein muss heute ein neuer Vorsitzender gewählt werden (oder hoffentlich der alte).

Um 11.15 Uhr marschieren wir gemeinsam zum Hotel Vier Jahreszeiten, denn um 12 Uhr erwartet uns bereits das typisch fränkische Hochzeitsessen, Rindfleisch mit frischer Meerrettichsoße und Bandnudeln, dazu gemischten Salat. Etwas scharf, aber sehr köstlich und sehr professionell zubereitet. Nachdem wir uns gestärkt haben, beginnt unsere JHV. Versammlungsleiter und 2. Vorsitzender ist Norbert Schröter, der uns souverän von Punkt zu Punkt führt. Bei der Wahl des Vorsitzenden, wer hätte es auch anders erwartet, steht nur Peter Höhne zur Verfügung und er wird natürlich auch einstimmig gewählt (nicht ganz, er selber enthält sich der Stimme). Wer sein Amt so gut macht wie Peter, der wird sein Amt nicht los. Desweiteren wird unser Kassierer Franz Nieper wiedergewählt und ein weiterer Kassenprüfer Dr. Johannes Möhlenkamp.




alle sind zur Hauptversammlung eingetroffen.


 

Nachdem wir uns noch einmal kurz die Beine vertreten haben, gibt es den Fränkischen Käsekuchen mit Kaffee oder auch Tee. Vollgefuttert und zufrieden benötigen wir erst einmal einen Verdauungsspaziergang, bevor es schon wieder zum nächsten Termin geht. 17 Uhr Biergarten bei Herrn Ebner und den wunderschönen Garten mit den Pfauen und den vielen selbstgeschmiedeten Dingen bewundern. Da es doch recht kühl wird, entscheiden wir uns in die Gaststube des Hotels zu gehen, die eigens für uns hergerichtet wurde. Familie Ebner wartet mit einem tollen Buffet auf. Wenn man alles probieren möchte, platzt man. Aber es sieht alles so köstlich aus und das ist es auch.

Später spielt Herr Ebner an seinem Keyboard und singt dazu und es wird kräftig getanzt bis es plötzlich an der Türe hämmert. Da erscheint der Nachtwächter, bläst in sein Horn und verkündet die Stunde. Er verkündet noch interessante Dinge aus früheren Zeiten und mit einem Abschiedstrunk verabschiedet er sich wieder mit Horn und Gesang. Nun wird wieder gesungen und getanzt und 12-15 Leute halten es sogar noch bis fast Mitternacht aus.

 

 


 

Jetzt ist schon Sonntag, der Bäcker kommt heute erst um 7.30 Uhr, sodass wir etwas länger schlafen können und nach einem guten Frühstück geht es zum Kurkonzert. 8 Leute schwingen sich auf die Fahrräder und machen eine große Radtour. Die anderen fahren nach dem Kurkonzert mit dem Bus zur Privatbrauerei Lang in Waltershausen, wo unsere sportlichen Mitglieder bereits auf uns warten. Wir kehren ins Bierstüble ein und werden mit einer sehr reichhaltigen und ausgesprochen leckeren Brotzeit verwöhnt. Gut gestärkt laufen wir eine Straße weiter zur Brauerei und der Chef zeigt uns voller Stolz seine Brauerei. Auch die Chefin kommt später zur Brauerei und beantwortet unsere vielen Fragen. Dann fahren wir mit dem Bus und unsere 8 Sportlichen mit dem Fahrrad zurück zum Stellplatz. Alle sind wir begeistert von dem tollen Tag und so haben wir uns noch viel zu erzählen.

 

 





gemütliche Gastlichkeit und Enge in der Brauerei.


 

Am nächsten Morgen kommt wieder sehr pünktlich unser Bäcker von der Bäckerei Amthor, der uns hervorragend beliefert und uns viele seiner Köstlichkeiten gebracht hat. Er hatte uns die leckersten Kuchen und Teilchen geliefert und jeden Tag andere Brötchen und Brot, damit wir fast sein ganzes Sortiment kennenlernen durften.

Schnell noch überall bezahlen gehen und um 10 Uhr ist Verabschiedung. Herr Angermüller schaut auch vorbei und verteilt 4 Reisemobil-Anstecker von Bad Königshofen. Wir singen zum Abschied noch unser Hymer-Lied und nun müssen wir Einige verabschieden, die jetzt nach Hause fahren. Wichtig ist, alle waren sehr zufrieden, allen hat es gefallen und dann freut sich auch das Organisations-Team.

Aber es ist noch nicht das Ende, denn der HME macht anschließend immer eine After-HV-Tour und so geht es dieses Mal mit 17 Wohnmobilen und 34 Teilnehmern noch 1 Woche lang quer durchs Frankenland.

 





die Verabschiedung mit Kurdirektor Angermüller.


 

Text:

Norbert und Helga Schröter

aus der Grafschaft Moers

mit dem bunten Wohnmobil

 

Bilder: Peter Höhne


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